Übergang Schule-Beruf

Tagung: "Du kannst das!" - Erfahrungen mit Qualifizierungspraktika für Jugendliche mit schlechten Startchanchen am 26. und 27. Juni in Bonn, Flyer hier!

Wie kann der Religionsunterricht Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz helfen?

Auswertung der online-Umfrage des bibor
zur Bedeutung des BRU im Übergangssystem

Die Leitfrage der empirischen Untersuchung des bibor – „Wie kann der BRU mehr für Schülerinnen und Schüler im Übergangssystem erreichen?“ – markiert mit ihrer Fokussierung auf den schwierigen Weg Jugendlicher von der Schule ins Berufsleben eine didaktische Grundperspektive des BRU. Die Ergebnisse der Untersuchung zu dieser Leitfrage haben die Arbeitshypothese bestätigt: Der BRU – bzw. die Religion – kann für Jugendliche eine Hilfe sein bei der Orientierung in existentiellen Lebensfragen, bei der Bewertung und Beurteilung ethischer Herausforderungen, beim Umgang mit ihren Mitmenschen (auch fremden Glaubens oder fremder Weltanschauungen) und nicht zuletzt bei Fragen der Wertschätzung der eigenen Person. Das Bemühen um einen lebensorientierten und in den für Jugendlichen neuen Berufsbezügen orientierenden BRU durch die im Übergangssystem engagiert wirkenden Lehrkräfte hat sich bestätigt: Religion kann helfen, dass die Jugendlichen ihr Leben anders (und von daher auch neu) verstehen, Perspektiven für ihre Berufskarriere finden, Fähigkeiten zur Bewältigung von neuen – unerwarteten – Situationen erlernen und befähigt werden, selbständig Sorge für das eigene Leben und die Verbesserung der beruflichen Chancen zu übernehmen!

> mehr unter www.bibor.uni-bonn.de

 

 

Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat "Leitlinien zum Übergang Schule-Beruf" herausgeegben, die auch Links zu konkreten Projekten enthalten.

Das KIBOR Tübingen hat zum Unterricht im Berufsvorbereitungsjahr eine Broschüre "Stärken stärken" herausgegeben. Die Einführung und der Text der Broschüre sind als PFD-Dokument verfügbar.

Interessante aktuelle Informationen bietet der Good-Practice-Newsletter des BIBB.

Neben dem Dualen Ausbildungssystem und den vollzeitschulischen
Ausbildungsgängen nehmen die sog. Übergangssysteme inzwischen „etwa zwei Fünftel (oder 40%) der Neuzugänge“ (Heike Solga: Vier Thesen zur Reform des deutschen Ausbildungssystems, in: Pädagogik 6/2010, S. 47) auf. Da es sich bei diesen Übergangssystemen „weder um ein ‚System‘ aufeinander
abgestimmter Maßnahmen“ (ebd.), noch um systematische Übergänge in eine reguläre qualifizierende Ausbildung handelt, kann durchaus von ‚Warteschleifen‘ gesprochen werden. Studien des BIBB und des Institutes für Arbeit und Technik (Vorstudie für eine systematische Aufnahme und Bewertung von Maßnahmen im Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf in Nordrhein-Westfalen, - Abschlussbericht - Januar 2011) belegen, dass die vorhandenen Übergangssysteme sowohl intransparent als auch ineffizient sind.

Der Expertenmonitor von BIBB und der Bertelsmann-Stiftung zum Thema Reform der Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung zeigt Reformvorschläge für das Übergangssystem auf.


Die Diskussion über das "Übergangssystem" wird aktuell im Bundesland NRW intensiv geführt. Siehe dazu eine Studie der Bertelsmann-Stiftung und den Ausbildungskonsens, auf den sich am 10.02.2011Landesregierung, Wirtschaft, Gewerkschaften,
Arbeitsverwaltung und Kommunen geeinigt haben.

"Alle werden gebraucht" - Schule - Ausbildung - Beruf: Bericht über das zweite bildungspolitische Forum der Ev. Kirche von Westfalen am 17. Februar 2009 in Haus Villigst.

Lippegaus-Grünau,P./Mahl, F./Stolz, I.: Berufsorientierung – Programme und Projekte von Bund und Ländern, Kommunen und Stiftungen im Überblick. München 2010.

 

 

 

 

 

Akteure

ALPIKA AG BS

Arbeitskreis BRU

BRU-Magazin

Comenius-Institut

Evangelischer Bildungsserver

Evangelische Kirche in Deutschland

Gesellschaft für Religionspädagogik Villigst. e.V.

wissenschaftliche Institute

Religionslehrer - Verbände

Religionspädagogische Institute

rpi-virtuell

Verband katholischer Religionslehrer an berufsbildenden Schulen